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Vor- und Nachteile des Immobilienmaklers mit Beispielen

In vielen Bereichen des Finanzwesens fragen sich die Kunden sicherlich oftmals, ob die Leistung, für die man häufig viel Geld bezahlt, in dieser Form überhaupt benötigt wird. Das trifft zum Beispiel auf jene Kunden zu, die ein Vermögensmanagement mit der Verwaltung ihrer Kapitaleinlagen beauftragen. Generell taucht die Frage nach der Notwendigkeit eines Dienstes eigentlich immer dann auf, wenn zwischen den beiden Parteien (zumeist Käufer und Verkäufer) ein Vermittler geschaltet wird. Diese Situation findet man auch im Bereich des Immobilienmarktes vor. Heute wird kaum noch eine Immobilie verkauft, ohne das sich nicht ein Immobilienmakler der Vermittlung zwischen Käufer und Verkäufer angenommen hat. Viele Kunden sind inzwischen sogar regelrecht erbost darüber, dass sie keine Chance mehr haben, auf eigene Faust mehr eine Immobilie zu suchen, um sich die Maklergebühren sparen zu können, da der Markt der Immobilienvermittlung regelrecht "abgegrast" ist.

Die Dienste des Maklers für den Verkäufer kosten in der Regel nichts

Für den Verkäufer oder Vermieter einer Immobilie bietet die Beauftragung des Immobilienmaklers ausschließlich Vor- und keine Nachteile. Für den Verkäufer kosten die Dienste des Maklers in der Regel nichts, da es in Deutschland üblich ist, dass die Maklerprovision vom Käufer bzw. Mieter einer Immobilien gezahlt wird. Der Verkäufer kann also durch die Vermittlung durch einen Immobilienmakler eine Menge Zeit und Aufwand einsparen, wenn er sich nicht selber um die Suche nach geeigneten Interessenten kümmern muss. Die letztendliche Entscheidung, welcher Käufer bzw. Mieter dann den Zuschlag erhält, trifft natürlich trotz der Vermittlung des Immobilienmaklers fast immer der Eigentümer selber. Für ihn hat die Einschaltung eines Immobilienmaklers also keinerlei Nachteile. Ganz anders sieht es auf der Seite der Käufer bzw. potentiellen Mieter aus. Auch diese können durch Einschalten eines Immobilienmaklers natürlich ebenso viel Zeit und Aufwand mit der Suche nach einem passenden Objekt sparen. Allerdings müssen sie im Gegensatz zum Verkäufer die Inanspruchnahme des Maklers im Erfolgsfall bezahlen. Die so genannte Maklercourtage beträgt in der Regel zwischen 2 und 3,48 Prozent des Kaufpreises bzw. 1-3 Kaltmieten im Rahmen einer Vermietung. Ein absoluter Negativaspekt ist für den Suchenden in diesem Zusammenhang, dass er oftmals gar keine Möglichkeit hat, dem Makler "zu entgehen", da 90 Prozent aller Häuser und Wohnungen bereits über einen Makler vermittelt werden. Der Makler ist auch immer der erste Ansprechpartner, wenn Sie sich einen Hund (siehe auch unsere Hund Caesar Seite) anschaffen wollen, bevor Sie Ihr neues Domizil beziehen.

Befürworter und scharfe Gegner auf Käufer- bzw. Mieterseite

Aus den genannten Gründen gibt es im Grunde auch nur absolute Befürworter von Immobilienmaklern oder scharfe Gegner auf Käufer- bzw. Mieterseite. Die Befürworter nehmen die Dienste des Maklers sehr gerne in Anspruch, da dieser ihnen eine Menge Zeit und Arbeit erspart. Man teilt dem Immobilienmakler als Wohnungssuchender einfach seine Wünsche und Vorstellung hinsichtlich der gesuchten Immobilie mit, und der Makler sucht im Folgenden die passenden Objekte heraus. Der Interessent muss sich dann nur noch für eine Immobilie entscheiden. Die Gegner von Immobilienvermittlungen führen natürlich in erster Linie die hohen Maklergebühren an und das diese ausschließlich vom Käufer / Mieter getragen werden müssen. Möchte man beispielsweise ein Reihenhaus zu einem Kaufpreis von 140.000 Euro erwerben, so fallen hier üblicherweise Maklergebühren von rund 4800 Euro an (3,48 Prozent). Bei einer zu mietenden Wohnung bewegt sich die Maklercourtage in einem ähnlichen Rahmen, da oftmals bis zu drei Kaltmieten an Provision verlangt werden. Bei einer monatlichen Kaltmiete von 700 Euro käme man also auch hier auf einen Betrag von 2.100 Euro, der "auf einen Schlag" gezahlt werden müsste. Aus den genannten Gründen war es auch bereits öfter in der Diskussion, die Maklergebühr zu splitten, sodass sowohl der Käufer bzw. Mieter als auch der Verkäufer bzw. Vermieter die Maklercourtage je zur Hälfte übernehmen, da natürlich auch beide Seiten etwas von der Vermittlung haben, und nicht nur der Käufer, welcher bisher die vollständige Maklergebühr alleine zahlen muss. Insgesamt lassen sich also bei der Inanspruchnahme eines Immobilienmaklers einige Vorteile und Nachteile erkennen. Im Ergebnis gilt es für den potentielle Käufer stets abzuwägen, ob ihm das Einsparen der Maklercourtage wichtiger ist, oder die Zeit- und Aufwandsersparnis bei Vermittlung durch einen Immobilienmakler